Geschichte

Die in Frankfurt-Sachsenhausen gelegene Mühlbergschule wurde bereits am 01.04.1906 als simultane Bürgerschule eröffnet. Es geschichte11gab damals 16 Klassen, in denen die Mädchen und Jungen allerdings getrennt mit jeweils 45 Schülern unterrichtet wurden. 1932 drohte der Mühlbergschule aufgrund von Sparmaßnahmen und rückläufigen Schülerzahlen die Auflösung. Dies brachte engagierte Eltern auf den Plan, die sich mit zahlreichen Schreiben an den Magistrat der Stadt Frankfurt wendeten  dessen ungeachtet wurde die Schule zum Ende des Schuljahres 1931/32 geschlossen.


In den folgenden Jahren wurde das Schulgebäude vom Friseur- und Schneiderhandwerk als ‑Berufsschule für das Frauengewerbe genutzt. Künstler des Städelschen Kunstinstituts richteten sich in den drei Räumen des Dachgeschosses Werkstätten ein. Eltern wiesen jedoch immer wieder auf den für die Kinder unzumutbaren langen Schulweg zur Wallschule als nächstgelegene Schule hin, jedoch ohne Erfolg.


In den 50er Jahren wurden dann die Klassen 1 bis 4 der Willemerschule wegen Raummangels in die Mühlbergschule als Dependance ausgelagert. Erst zum Schuljahr 1961/62 wurde die Mühlbergschule als Volksschule unter Leitung von Heinrich Martin eigenständig.